bz Basel vom 15.08.2026
Personal Der FC Basel meldet am Freitag vor dem Cupspiel beim 1.-Ligisten Courtételle (Samstag, 16 Uhr) zahlreiche angeschlagene Spieler. So stehen Coleen Louis (Innenband im Knie), Kaio Eduardo (Kreuzband), Gabriel Sigua (Oberschenkel), Djordje Jovanovic (Rücken) und Jonas Omlin (Oberschenkel) nicht zur Verfügung. Auch Xherdan Shaqiri und Asane Sow machten unter der Woche nicht jede Trainingseinheit mit und dürften daher – wenn überhaupt – zu einem Teileinsatz kommen.
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Salvi steht im Schweizer Cup immer im Tor
Cup-Goalie Jonas Omlin trainierte diese Woche nur individuell und fällt auch für das vierte Saisonspiel verletzt aus. Doch so oder so wäre Mirko Salvi am Samstag gegen Courtételle im Tor gestanden. «Er ist unser Cup-Goalie, egal, wie weit die Reise geht», sagt Lichtsteiner. Als Nummer 3 hat sich im Duell der beiden 18-jährigen Jungspunde Renato Widmer d’Autilia durchgesetzt. «Er ist enorm gut und kann dies am Sonntag gegen Barcelona beweisen», sagt Lichtsteiner. Bennett Hoch muss sich damit aktuell mit der Nummer 4 in der FCB-Goalie-Hierarchie begnügen.
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«Erst wechseln, wenn es das Resultat zulässt»
Fokus Für Stephan Lichtsteiner ist der Fall klar: «Das Spiel gegen Courtételle hat Priorität. Es wird keine fitten Spieler geben, die am Samstag eine Pause erhalten.» Wechseln will der FCB-Trainer erst, «wenn es das Resultat zulässt». Lichtsteiner geht nach eigener Aussage aber nicht davon aus, dass dem schon zur Pause so ist. «Courtételle hat schon vor einem Jahr gegen YB gezeigt, dass es einen grossen Favoriten ärgern kann.»
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Lichtsteiner ärgerte mit Bonstetten den FCZ
Underdog Den Favoriten geärgert hat vor einem Jahr auch Stephan Lichtsteiner. Damals noch als Coach von Wettswil-Bonstetten bot er mit seinem Team dem FC Zürich lange die Stirn. Erst in der 91. Minute sorgte Umeh Emmanuel mit seinem zweiten Treffer zum 2:0 für die Entscheidung. «Es war eng und die spezielle Stimmung im Cup macht es für den Favoriten oft schwer», sagt Lichtsteiner.
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Entlassung beim Gegner soll keinen Einfluss haben
Trainerwechsel Beim FCB blieb der mögliche Trainerwechsel diese Woche aufgrund des 4:2-Erfolgs gegen Thun aus. In Courtételle musste Vittorio Bevilacqua am Donnerstag nach nur einem Pflichtspiel gehen. Der 67-jährige Tessiner soll sich mit wichtigen Teamstützen verkracht haben. Auf Lichtsteiners Vorbereitung hat der Trainerwechsel beim Gegner jedoch nur wenig Einfluss: «Ich erwarte, dass sie immer noch im gleichen System spielen, und die Spieler sind auch noch die gleichen.»
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Erst am Samstag wird entschieden, wer spielt
Barcelona Gedanken hat sich Stephan Lichtsteiner mit seinem Team schon gemacht. Doch erst am Samstagabend wird der FCB-Trainer den Kader für das Testspiel gegen den FC Barcelona am Sonntag (16.30 Uhr) bekannt geben. «Wir schauen, wie das Cupspiel läuft», sagt Lichtsteiner. Auch Spieler aus der U21 werden wohl am Sonntag dabei sein, denn aufgrund des Schweizer Cups findet die nächste Runde der Promotion League für den FCB-Nachwuchs gegen Bellinzona erst am Dienstag statt.
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